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"Es gibt Jahre, die in der Rückschau eine Zäsur gewesen sind. Dass 1967 so ein Jahr war, klingt zunächst überraschend: Warum 1967 und nicht 1968? Sabine Pamperrien hat in ihrem neuen Buch "1967. Das Jahr der zwei Sommer" überzeugend Belege dafür gesammelt, dass dieses Jahr übervoll an Höhe- und Wendepunkten war." HAMBURGER ABENDBLATT

"Rund um das Jahr "1967" dreht sich das neue Werk von Sabine Pamperrien, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Autorin versetzt uns in den "Summer of Love" zurück, macht aber nicht nur auf die schönen Aspekte des Jahres aufmerksam. Von Januar bis Dezember wird Monat für Monat durchdekliniert und dabei kommt niemals Langeweile auf. Das liegt unter anderem daran, wie es der Autorin gelingt, den damaligen Zeitgeist auf Papier zu transferieren. Man kriegt gar nicht genug von diesem zeitgeschichtlichen Dokument." ZUCKERKICK. STADTMAGAZIN FÜR WÜRZBURG

"Nächstes Jahr feiert die 68er-Bewegung ihren 50. Geburtstag. Da sie in den letzten Jahren mehr zerzaust als gewürdigt wurde, bleibt offen, wie man überhaupt noch ein gutes Haar an ihr lässt. Der Samen wurde im 1967er-Jahr gesät, ein hoch interessantes Buch der Autorin Sabine Pamperrien gibt darüber in einer umfassenden Chronik Auskunft." VORARLBERGER NACHRICHTEN

"1967 leuchtet den Pfad aus, der zu einer Kultur der Toleranz führte, der die Emanzipationsbewegung befeuerte, von der die Welt auch 50 Jahre später noch zehrt. Das Buch lebt von detaillierten Reportagen, wird dem Leser doch damit ein lebhaftes atmosphärisches Szenarium geboten. Insgesamt ergibt sich aus der Chronik des Jahres 1967, in der neben den großen Triebfedern auch die leisen Impulse Beachtung finden, ein flirrendes zeitgeschichtliches Kaleidoskop." BIT

"Die Autorin hat nach den Regeln der Historikerzunft geforscht, geprüft und geschrieben. Ihre Methode ist ebenso einfach wie überzeugend und angemessen: Sie konzentriert sich auf den jungen Helmut Schmidt der Jahre 1918 bis 1945. Sie konfrontiert Selbstaussagen des Altkanzlers mit bereits bekannten und vor allem bislang unbekannten - von ihr neu ermittelten - Akten und Fakten. Pamperrien kann lebendig (be)schreiben. In den Abschnitten über Schmidts Herkunft, Kindheit und Familie sind die Leser quasi dabei. " FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

"Pamperrien kontrastiert Schmidts Darstellung überzeugend mit der historischen Forschung und Archivalien. ...die Analyse ist kritisch, aber nicht moralisierend. ... ein lesenswertes, gut recherchiertes Buch." DIE ZEIT

"Sabine Pamperrien hat eine überzeugende Studie vorgelegt, die nie in den Ton der Anklage verfällt." DER FREITAG

"... das Buch lässt sich nicht leichthin abtun, denn die Autorin hat nicht nur neue Dokumente aufgetan, sondern auch die vielen autobiografischen Bücher und Äußerungen Schmidts systematisch analysiert. Sie stieß dabei auf eine beträchtliche Anzahl von Faktenfehlern und Widersprüchen." DER SPIEGEL

"Ich labe mich an ihrer Sprachgewalt."  Michael Mönninger

"Meine Tochter rief mich an und erzählte, sie habe aus dem Interview mehr über mich erfahren als aus der gerade erschienenen Biografie." Günter Wallraff

"Ich bin beeindruckt vom Tiefgang, der Gedankenfülle und Argumentation." Peter Uhrbach

"Sehr schön. ...sehr wichtig und angenehm gelassen präzise." Robin Meyer-Lucht

"Die sehr klare, analytische und zugleich entschlossen-dezidierte Art, wie Sie Punkt für Punkt die Argumentationsfiguren durchgehen, prüfen und widerlegen ist sehr gelungen." Ralf Kellershohn

"Großartig." Ursula Greiß

"Der essayistische Ton bringt nicht selten eine Eleganz des Ausdrucks, eine Freude an der Formulierung der Gedanken, die auch den Leser mitzureißen versteht." Hans Dieter Zimmermann


"Es ist ihr Verdienst, in der allgemeinen Zerstreuung einer immensen Rezeption gleichsam innezuhalten und wieder nach den Grundproblemen in Müllers Werk zu fragen." Horst Domdey


"Womöglich fürchte ich nur, dass Pamperriens schlichter Müller-Verriss so richtig fetzt und Furore macht, während meine grandiosen Müller-Analysen in die Vergessenheit dümpeln." Richard Herzinger


"... bei Heiner Müller, bei dem aber noch anzumerken sei, dass ich überproportional oft die unglaublich klar- und weitsichtige Arbeit von Sabine Pamperrien zu Rate gezogen habe." Thomas Seifert


"Ich bin die Schreibmaschine. Ich knüpfe die Schlinge, wenn die Rädelsführer aufgehängt werden, ziehe den Schemel weg, breche mein Genick. Ich bin mein Gefangener. Ich füttere mit meinen Daten die Computer. Meine Rollen sind Speichel und Spucknapf Messer und Wunde Zahn und Gurgel Hals und Strick. Ich bin die Datenbank. Blutend in der Menge. Aufatmend hinter der Flügeltür. Wortschleim absondernd in meiner schalldichten Sprechblase über der Schlacht." Heiner Müller: Hamlet, Die Hamletmaschine, Vierter Akt.